Update „Ab 18“ und „Dark Poems“

Gepostet am

1-dark poems-coverEs hat eine kleine Weile gedauert, aber nun ist auch die Printversion der Anthologie „Ab 18!“ erhältlich. Und sie ist fürwahr ein Prachtstück geworden! Vorerst ist sie auf der Verlagsseite von Saphir im Stahl erhältlich, aber etwas später im Jahr werden dann alle gängigen Verlagstitel auch auf Amazon zu beziehen sein.

Vor gut einer Woche begann ich mit der Arbeit an meinem Beitrag zu einer weiteren Anthologie, die den Arbeitstitel „Dark Poems“ trägt. Neben meiner Wenigkeit werden darin Geschichten von grossartigen Autoren wie etwa Tobias Bachmann, Barbara Büchner, Florian Hilleberg, Rebecca Hohlbein, Markus K. Korb, Guido Krain, Vincent Voss, Rona Walter u.a. zu finden sein. Jede Autor lässt sich von einer Grafik Mark Freiers inspirieren … und die sind ziemlich düster. Was nun meinen Beitrag betrifft, lautet der Titel „Von denen, die im Dunkeln kriechen“. Geboten wird für einmal klassischer Horror, wie man ihn eher in den 80er zu lesen bekam. Inhaltlich dreht sich alles um eine kleine Familie, die wie jeden Sommer auch dieses Jahr in die Schweizer Alpen reist, um dort Ferien zu machen. Aber schon am Ortseingang wird mein Protagonist von einem unguten Gefühl übermannt, dass in diesem Sommer etwas nicht mit der Ortschaft stimmt. Er hat recht.

„Fantasy Basel“

Gepostet am Aktualisiert am

Fantasy BaselIch hätte nicht gedacht, dass das nochmal passieren würde, aber endlich haben wir hier in der Schweiz auch unsere Fantasy-Messe! Kommende Woche, genauer gesagt vom 14.5.2015 bis zum 16.5.2015, findet in Basel zum allerersten Mal die ‚Fantasy Basel‘ statt. Den Link findet ihr HIER! Geboten werden ein Gemisch aus Konsolenspielen, Cosplay, Walking Acts (was ganz danach aussieht, als ob die Ghostbusters, Darth Vader und Co sich der Öffentlichkeit zeigen) und fantastische Kunst im weitesten Sinne. Das Programm verrädt auch, dass es Lesungen geben soll und an die 100 Stände von Herstellern und Publishern für u.a. Brettspiele werben. Ich hoffe mal, dass auch aus dem weiten literarischen Umfeld der eine oder andere Verlag oder Autor anwesend sein wird … wir werden sehen.

„Türen“ in „Ab 18!“

Gepostet am Aktualisiert am

Ab 18Wie im letzten März bereits angekündigt, erscheint dieser Tage die von Michael Schmidt herausgegebene Anthologie „Ab 18!“. Wer jetzt Schlüpfriges oder Ultragore erwartet, dürfte allerdings enttäuscht werden, denn der Schwerpunkt liegt auf Geschichten, die psychologische Abgründe mit oft grausamer Ehrlichkeit ausloten. Selbstzweckhafte körperliche Gewaltakte sind also zweitrangig. Die inhaltliche Bandbreite ist gross, was dafür sorgt, dass bestimmt jeder Leser bzw. jede Leserin ein paar Geschichten finden wird, die es wert sind, dass man Zeit mit ihnen verbringt.

Vorerst ist die Antho als E-Book erhältlich, wird dann im Juli im von Erik Schreiber ins Leben gerufene Verlag ‚Saphir im Stahl‘ als hübsches Taschenbuch erscheinen. Vorbestellungen sind selbstverständlich jetzt schon möglich. Und wer weitere Infos sucht, der findet diese auf Michael Schmidt’s Blog ‚Der ErnstFall Michael Schmidt‘.



Inhalt:
Dominik Grittner – Der Glatzkopf, der sich lachend ins Gesicht schoss
Abel Inkun – Die Chaos-Theorie
Sven Klöpping – Totort
Matthias Ramtke – Subjektiv
Erik Hauser – Der geschlossene Kreis
Regina Schleheck – Über sich hinauswachsen
Jürgen Gabelmann – Frank Sinatra
Sven Lenhardt – Antikörper
René Vormschlag – Komplementär
Harald A. Weissen – Türen
Holger Vos – Mikes letztes Date
Wolfram Christian – Meine toten Kunden
Sören Prescher – Auge um Auge
Merlin Thomas – Ungeziefer
Ellen Norten – Leberwurstbrötchen
Angelika Pauly – Robot I.
Karsten Beuchert – Dreizehn
Sascha Lützeler – Verflucht, wer nicht begraben liegt!
Marcel Stawinoga – Die Geschichte des mythischen Füllers

Ein Bisschen Geschichte verschwindet

Gepostet am Aktualisiert am

SchuppenIn der Nähe der Wohnsiedlung, in der ich lebe, stand seit Menschen gedenken ein maroder, zerfallener Schuppen, der älter als die Menschheit zu sein schien. Entdeckt hatte ich ihn irgendwann, als ich vor über 30 Jahren noch zur Schule ging und mir in meiner kindlichen Fantasie ausmalte, welche ungeheuerlichen Vorgänge sich im Innern wohl abspielen mochten. Den Mut, einmal hineinzuschauen, hatte ich – wie auch viele andere Schulfreunde – nicht, und so blieb die Wahrheit ein Geheimnis. Aber was ist schon die Wahrheit gegen Hexen, entflohene Mörder, Geister und verborgene Laboratorien des Militärs unter diesem Schuppen, der natürlich nur Tarnung war!

Jetzt, so viele Jahre später, wurde dieser herrlich mysteriöse Ort Opfer einer Sanierung des kleinen Strässchens, an dem er stand. Weder weiss ich, wem dieses Bauwerk eigentlich gehörte, noch wie es tatsächlich im Innern aussah. Ich bin mir aber sicher, dass die etwas Mutigeren unter uns Schulkindern damals im Innern heimlich an ihrer ersten Flasche Bier genuckelt hatten, vielleicht das erste mal den Mut fassten, mit zittrigen Fingern unter das T-Shirt der Freundin zu greifen oder einfach nur in gemütlichem Beisammensein über Superhelden, Wrestling und ‚Die drei ???‘ quatschten. Ein kleines Bisschen Geschichte ist von heute auf morgen verschwunden, und nur wenige werden sich daran erinnern. Mir aber bleibt dieses gedrängte, düstere Gebäude für immer als ungelöstes Geheimnis erhalten. Und früher oder später werde ich ihn einmal in einer Geschichte oder einem Roman einbauen.

Tschüss Schuppen … du warst ein fremdartiger, bedrohlicher, aber auch guter Freund!

Pack den Tiger in den Tank, oder so

Gepostet am Aktualisiert am

Tiger… und dann geht’s los! Ich trinke zwar kein Benzin (auch kein bleifreies), aber die Aufbruchstimmung, die der ESSO-Tiger mit stolz geschwellter Brust schon als Kind in mir auslöste, macht sich gerade bemerkbar. 2015 scheint ein Jahr vieler Projekte zu werden, und das ist gut, sehr gut sogar.

Nummer 1: Soeben habe ich eine Story namens ‚Farbenschwund‘ für eine von Constantin Dupien herausgegebene Anthologie abgeliefert, über die ich leider noch nichts sagen darf – habt Geduld, bald wird es so weit sein. Nur so viel: Constantin erhielt so viele hervorragende und teilweise lange Geschichten (zu einem Thema, über das ich auch noch nichts verlauten lassen darf), dass er sich kurzerhand entschloss, den Band in zwei Teilen zu veröffentlichen. Meine etwas längere Kurzgeschichte wird nun mit den Novellen von zwei tollen Autoren (zu deren Identität ich ebenfalls schweigen muss) und einem Sachtext eines der Bücher füllen.

Nummer 2: Ebenfalls abgeliefert ist eine schon ältere, aber neu überarbeitete Geschichte mit dem Namen ‚Türen‘ für eine Anthologie von Michael Schmidt, die im Moment den provisorischen Titel ‚Ab 18‘ trägt. Wie diese Altersfreigabe einen erahnen lässt, sind im Band vorwiegend Geschichten für ein schon etwas reiferes Publikum enthalten. Allerdings sind damit nicht überzogene Brutalität oder Sexualität gemeint, sondern Themen, die eher den dunklen Seiten des Lebens zuzusprechen sind, die philosophisch angehaucht sein können und vorausstzen, dass man keine Windeln mehr trägt.

Nummer 3: Nächsten Monat beginne ich mit der Arbeit an ‚Träumen im Innern eines Walfischs‘ für die Anthologie ‚Die grüne Muse‘. In meinem letzten Beitrag habe ich davon bereits ausführlicher berichtet.

Nummer 4: Ebenfalls dabei bin ich in einer von Alisha Bionda herausgegebenen Anthologie, welche dem Künstler Mark Freier gewidmet ist. Er wird das Cover erstellen, aber auch zu jeder Geschichte eine Grafik liefern. Da der Band erst Mitte 2016 erscheint, habe ich noch bis Ende Jahr Zeit, um meinen Beitrag abzuliefern.

Nummer 5: Irgendwo zwischen all den Kurzgeschichten, der Arbeit und dem Leben werde ich endlich die Arbeit an meinem Roman ‚Es war einmal …‘ wieder aufnehmen. Zu lange schon wartet das begonnene Manuskript auf seine Vollendung. Wenn es so weit ist, lasse ichs euch wissen.

Und jetzt pack ich den Tiger in Form eines Tees in meinen Tank. Gute Nacht!