Veröffentlichungen

Noch einmal „Skinner“

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Manchmal scheint die Zeit zu fliegen … Erstaunliche sieben Jahre sind vergangen, seit mein Debut-Roman „Begegnung mit Skinner“ im Sieben Verlag erschienen ist, nur fühlt sich dieser Zeitraum nicht wie sieben Jahre an. Überhaupt nicht.

Ich kann mich noch sehr gut an das berauschende Gefühl erinnern, als ich damals das Wort „ENDE“ nach einem einjährigen Schreibprozess unter das Manuskript setzte und dieses an meine Agentin und Herausgeberin schickte. Dann begann das lange Warten auf den Moment der Veröffentlichung. Und bis auf einige wenige negative Stimmen (die gibt es schliesslich immer) erhielt der Roman durchwegs gute Kritiken. Allerdings erlebte er das gleiche Schicksal wie so schrecklich viele hervorragende Bücher kleinerer Verlage oder unbekannter Autoren: er ging in der erdrückenden, die Regale der Buchhandlungen füllenden Masse an Veröffentlichungen von Publikumsverlagen unter.

Daher freue ich mich im Moment wie ein kleines Kind zu Weihnachten, weil dem guten, alten Skinner eine zweite Chance geboten wird. Der Roman wird bei Emmerich Books&Media neu aufgelegt werden (meinen allerherzlichsten Dank an dieser Stelle an Alisha Bionda für die Vermittlung und Peter Emmerich für sein Interesse und Engagement). Zudem wird ein Essay bezüglich der Hintergründe von „Begegnung mit Skinner“ als Vorwort ins Buch aufgenommen, das ich vor einigen Jahren schrieb. Weiterhin wird die Neuauflage die beiden 1997 bzw. 1998 in FANTASIA erschienenen Kurzgeschichten „Stahlschatten“ und „Fluor pernimium“ in stark überarbeiteter Form enthalten. Auch dazu schrieb ich einige erklärende Worte zum Geleit.

Sobald das neue Cover steht, werde ich es selbstverständlich hier zeigen. Lange kann es nicht mehr dauern, denn der Veröffentlichungstermin rückt unaufhaltbar näher … es wird im Winter dieses Jahres sein. Und jetzt beginnt ein weiteres Mal das Warten …

„Weiße Flut“ in „Das Alien tanzt Kasatschok“

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Science Fiction und Phantastische Literatur im Allgemeinen muss nicht immer finster, dystopisch oder gar böse sein. Ganz im Gegenteil. Hin und wieder gibt es in unserem und anderen Universen urkomische Gegebenheiten, die es wert sind, dass einer sie für die Nachwelt niederschreibt. Herausgeberin und Autorin Ellen Norten hat es sich zur Aufgabe gemacht, nach einem schwierigen Auswahlprozess solche Geschichten zu sammeln, die den Lesern eben diese komischen Seiten des Lebens vor Augen führen. Dabei herausgekommen ist ist die Anthologie ‚Das Alien tanzt Kasatschok‘, in der einige Autoren vereint sind, die ich persönlich schätze und gerne lese (Tobias Bachmann, Uwe Voehl, Hubert Katzmarz und Michael Schmidt) sowie andere, die mir zur Zeit noch fremd sind. Aber auch auf die Begegnung mit ihren Kreationen freue ich mich sehr.

In meinem bescheidenen Beitrag dreht sich alles um eine wilde Reise durch die Nacht – nicht geografisch, aber durch die Ebenen von Wirklichkeit und Traum. Eigenartige Bibelverkäufer, ein Zuhälter, asiatische Zwillinge, eine schmachtende Nachbarin, der Mondhase, eine Hure … und irgendwo dazwischen gefangen der namenlose Protagonist, der auf den nächsten Morgen wartet.

Das Buch erscheint als Print- sowie E-Book Version im Laufe dieses Monats und kann bei allen üblichen Verkausstellen und Händlern bestellt werden.

Die Covergrafik erschuf Lothar Bauer, der in der deutschen Phantastik-Szene kein Unbekannter ist.

Inhalt:
Ellen Norten – Vorwort
Marion Jaggi – In vacuum we trust
Joachim Pack – Die Loreley und der Zigeuner
Uwe Voehl – Das Alphaweibchen
Marianne Labisch – Kontakt
Nikolaj Kohler – Protoplasma mit Hut
Johann Seidl – Sagen Sie okay, wenn Sie die Bedingungen akzeptieren
Monika Niehaus – Ein halbes Dutzend Eier
Ruth Schmiedberger – Der Glotzer-Rudi
Andreas Fieberg – Pfeiffkonzert
Hubert Katzmarz – Doppelte Hochzeit
Ellen Norten – Sum Sum Sum
Michael Schmidt – Galactic Pot Healer
Michael J. Awe – AL
Bernhard Horwatitsch – POSIX-bug 2036
Harald A. Weissen – Weiße Flut
Zaubi M. Saubert – Elfengleich
Paul Sanker – Uups
Regine Bott – Chicken Change
Angela Stoll – Überraschung für Berta
Ralf Boldt – Beobachter
Thomas Habenicht – Genesis reloaded
Enzo Asui – Springer, der Rosinendieb
Tobias Bachmann – Monster essen Erde auf
Gabriel Maier – Gestatten Sie, dass ich rauche?
Thomas Morawetz – Gott gefunden

„Farbenschwund“ in „Mängelexemplare 4 – Heimgesucht“

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Was lange währt wird endlich gut … einige Zeit nach dem E-Book ist nun auch die Printversion der Horror-Anthologie ‚Mängelexemplare 4 – Heimgesucht‘ im Amrûn-Verlag erschienen. Beteiligt sind Michael Marrak, Torsten Scheib, Arthur Gordon Wolf, Carlo Reissmann, Eric Hantsch, Herausgeber Constantin Dupien und ich selbst. Meine Story ‚Farbenschwund‘ könnte man als philosophisch-wissenschaftliche Geistergeschichte bezeichnen, die die Freunde angestaubter Ghoststories vielleicht ein wenig ärgert, zumal darin kein einziger klassischer Geist vorkommt. Da aber zu viel Staub schon mal eine Asthmaattacke oder Keuchhusten auslösen kann geht das ja in Ordnung. Erhältlich ist die Antho im Buchhandel oder am besten direkt beim Verlag.

Für die Cover- und Umschlaggestaltung zeichnet sich Timo Kümmel verantwortlich, für die Illustrationen Julia Takagi.

Wer noch will und noch nicht hat sollte beim Deutschen Phantastik Preis 2017 für die Anthologie abstimmen … die Autoren haben es mit ihren tollen Arbeiten allemal verdient.

Inhalt:
Michael Marrak – Ein Schattenmärchen
Carlo Reissmann – Der Prälat des eisernen Lichts
Harald Weissen – Farbenschwund
Constantin Dupien – Das Haus
Michael Marrak – Der Steinhafen
Arthur Gordon Wolf – Flashbacks
Torsten Scheib – The Lost Place
Eric Hantsch – Was tot ist, kann nicht sterben

Update „Ab 18“ und „Dark Poems“

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1-dark poems-coverEs hat eine kleine Weile gedauert, aber nun ist auch die Printversion der Anthologie „Ab 18!“ erhältlich. Und sie ist fürwahr ein Prachtstück geworden! Vorerst ist sie auf der Verlagsseite von Saphir im Stahl erhältlich, aber etwas später im Jahr werden dann alle gängigen Verlagstitel auch auf Amazon zu beziehen sein.

Vor gut einer Woche begann ich mit der Arbeit an meinem Beitrag zu einer weiteren Anthologie, die den Arbeitstitel „Dark Poems“ trägt. Neben meiner Wenigkeit werden darin Geschichten von grossartigen Autoren wie etwa Tobias Bachmann, Barbara Büchner, Florian Hilleberg, Rebecca Hohlbein, Markus K. Korb, Guido Krain, Vincent Voss, Rona Walter u.a. zu finden sein. Jede Autor lässt sich von einer Grafik Mark Freiers inspirieren … und die sind ziemlich düster. Was nun meinen Beitrag betrifft, lautet der Titel „Von denen, die im Dunkeln kriechen“. Geboten wird für einmal klassischer Horror, wie man ihn eher in den 80er zu lesen bekam. Inhaltlich dreht sich alles um eine kleine Familie, die wie jeden Sommer auch dieses Jahr in die Schweizer Alpen reist, um dort Ferien zu machen. Aber schon am Ortseingang wird mein Protagonist von einem unguten Gefühl übermannt, dass in diesem Sommer etwas nicht mit der Ortschaft stimmt. Er hat recht.

„Türen“ in „Ab 18!“

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Ab 18Wie im letzten März bereits angekündigt, erscheint dieser Tage die von Michael Schmidt herausgegebene Anthologie „Ab 18!“. Wer jetzt Schlüpfriges oder Ultragore erwartet, dürfte allerdings enttäuscht werden, denn der Schwerpunkt liegt auf Geschichten, die psychologische Abgründe mit oft grausamer Ehrlichkeit ausloten. Selbstzweckhafte körperliche Gewaltakte sind also zweitrangig. Die inhaltliche Bandbreite ist gross, was dafür sorgt, dass bestimmt jeder Leser bzw. jede Leserin ein paar Geschichten finden wird, die es wert sind, dass man Zeit mit ihnen verbringt.

Vorerst ist die Antho als E-Book erhältlich, wird dann im Juli im von Erik Schreiber ins Leben gerufene Verlag ‚Saphir im Stahl‘ als hübsches Taschenbuch erscheinen. Vorbestellungen sind selbstverständlich jetzt schon möglich. Und wer weitere Infos sucht, der findet diese auf Michael Schmidt’s Blog ‚Der ErnstFall Michael Schmidt‘.



Inhalt:
Dominik Grittner – Der Glatzkopf, der sich lachend ins Gesicht schoss
Abel Inkun – Die Chaos-Theorie
Sven Klöpping – Totort
Matthias Ramtke – Subjektiv
Erik Hauser – Der geschlossene Kreis
Regina Schleheck – Über sich hinauswachsen
Jürgen Gabelmann – Frank Sinatra
Sven Lenhardt – Antikörper
René Vormschlag – Komplementär
Harald A. Weissen – Türen
Holger Vos – Mikes letztes Date
Wolfram Christian – Meine toten Kunden
Sören Prescher – Auge um Auge
Merlin Thomas – Ungeziefer
Ellen Norten – Leberwurstbrötchen
Angelika Pauly – Robot I.
Karsten Beuchert – Dreizehn
Sascha Lützeler – Verflucht, wer nicht begraben liegt!
Marcel Stawinoga – Die Geschichte des mythischen Füllers