Veröffentlichungen

(vom 01.06.2012) Lieber spät als nie

Gepostet am Aktualisiert am

wp91972be8_05_06Vor gut zwei Jahren reichte ich eine (für meine Verhältnisse) sehr schnell geschriebene, ziemlich finstere Science Fiction Story beim XUN-Magazin ein. Wegen Überlänge hiess es damals, dass nicht sicher sei, wann sie gedruckt werden würde. So verging die Zeit klammheimlich (was sie bekanntlich gerne macht), ich vergass die Geschichte komplett. Und siehe da: Vor drei Tagen erreichte mich die Nachricht von Redaktor Bernd Walter, dass es nun endlich soweit ist. „Hypothermie“ – so der Name der Dystopie – erscheint in der 28. Ausgabe des Kurzgeschichten-Magazins. Detaillierte Angaben dazu finden Sie in der Bibliographie.

Inhaltlich dreht sich die Geschichte zweier Brüder um illegale Wettkämpfe unter Telepathen, bei denen es mitunter bis zum Tod gehen kann. Je grösser der Einsatz, desto höher der Gewinn – eine einfache, mitunter fatale Formel, die jeder kennt. Handlungsort der Tragödie ist Neu Zürich, das natürlich mein geliebtes Zürich der Zukunft ist: Ein Stadtstaat in einer zerstörten Welt, in dem jeder das Glück jagt, aber nur die wenigsten es auch erlegen. Armut, Wahnsinn und Kriminalität existieren Seite an Seite mit Extravaganz gebärendem Reichtum und politischen Intrigen der hinterhältigsten Sorte. Seinen ersten Auftritt hatte Neu Zürich übrigens in der Kurzgeschichte „Eldorado“.

(vom 04.04.2012) Story: „New York, New York“

Gepostet am Aktualisiert am

wp7e5e0e71_05_061996 schrieb ich mit einem Kumpel gemeinsam die Story „New York, New York“, doch war sie eine gänzlich andere, als diejenige, die jetzt auf Literra.info zu lesen ist. Schon damals störte mich die Tatsache, dass die beiden Hauptcharaktere im Grunde genommen beide Arschlöcher – man verzeihe mir die garstige Wortwahl – sind. Auch gefielen mir weder die Sprache noch die Erzählperspektive aus der Sicht des Taxifahrers, der in der Story eine nächtliche Fahrt vor sich hat, wie er sie nie zuvor erlebte. 2004 oder 2005 – so genau erinnere ich mich nicht mehr – machte ich mich im Alleingang daran, das ungeliebte Kind einer Schönheitsoperation zu unterziehen. Und weil alle guten Dinge nun einmal drei sind, machte ich mich erst kürzlich noch einmal über die Kurzgeschichte her und schliff ein wenig an ihren Ecken und Kanten herum. In der jetzigen finalen Form hat „New York, New York“ fast nichts mehr mit der alten Version zu tun, funktioniert meiner Meinung nach aber wesentlich besser. Hart und brutal ist sie noch immer, trotzdem verleiht ihr ein schwebender Hauch von Tragik eine ganz besondere Note. Viel Spaß beim Lesen!

„New York, New York“

(vom 23.02.2012) Hörbuch: „Begegnung mit Skinner“

Gepostet am Aktualisiert am

wp92627e85_05_06Kaum zu glauben, aber nach über einem halben Jahr Verspätung erscheint dieser Tage endlich die langerwartete Hörbuch-Version meines Romans „Begegnung mit Skinner“ im Action Verlag. Erhältlich ist es als File oder DVD u.a. über besagten Verlag, amazon.de und audible.de. Besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle noch einmal Sprecherin Susanne Panstingl aussprechen, die das finstere Abenteuer um Laika und Salvador Skinner unglaublich lebendig und schön gelesen hat. Satte 9 Stunden und 3 Minuten dauert diese Variante der Geschichte, und jede einzelne Minute ist es mehr als wert, dass man sie sich anhört.