Veröffentlichungen

„Farbenschwund“ in „Mängelexemplare 4 – Heimgesucht“

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Was lange währt wird endlich gut … einige Zeit nach dem E-Book ist nun auch die Printversion der Horror-Anthologie ‚Mängelexemplare 4 – Heimgesucht‘ im Amrûn-Verlag erschienen. Beteiligt sind Michael Marrak, Torsten Scheib, Arthur Gordon Wolf, Carlo Reissmann, Eric Hantsch, Herausgeber Constantin Dupien und ich selbst. Meine Story ‚Farbenschwund‘ könnte man als philosophisch-wissenschaftliche Geistergeschichte bezeichnen, die die Freunde angestaubter Ghoststories vielleicht ein wenig ärgert, zumal darin kein einziger klassischer Geist vorkommt. Da aber zu viel Staub schon mal eine Asthmaattacke oder Keuchhusten auslösen kann geht das ja in Ordnung. Erhältlich ist die Antho im Buchhandel oder am besten direkt beim Verlag.

Für die Cover- und Umschlaggestaltung zeichnet sich Timo Kümmel verantwortlich, für die Illustrationen Julia Takagi.

Wer noch will und noch nicht hat sollte beim Deutschen Phantastik Preis 2017 für die Anthologie abstimmen … die Autoren haben es mit ihren tollen Arbeiten allemal verdient.

Inhalt:
Michael Marrak – Ein Schattenmärchen
Carlo Reissmann – Der Prälat des eisernen Lichts
Harald Weissen – Farbenschwund
Constantin Dupien – Das Haus
Michael Marrak – Der Steinhafen
Arthur Gordon Wolf – Flashbacks
Torsten Scheib – The Lost Place
Eric Hantsch – Was tot ist, kann nicht sterben

Update „Ab 18“ und „Dark Poems“

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1-dark poems-coverEs hat eine kleine Weile gedauert, aber nun ist auch die Printversion der Anthologie „Ab 18!“ erhältlich. Und sie ist fürwahr ein Prachtstück geworden! Vorerst ist sie auf der Verlagsseite von Saphir im Stahl erhältlich, aber etwas später im Jahr werden dann alle gängigen Verlagstitel auch auf Amazon zu beziehen sein.

Vor gut einer Woche begann ich mit der Arbeit an meinem Beitrag zu einer weiteren Anthologie, die den Arbeitstitel „Dark Poems“ trägt. Neben meiner Wenigkeit werden darin Geschichten von grossartigen Autoren wie etwa Tobias Bachmann, Barbara Büchner, Florian Hilleberg, Rebecca Hohlbein, Markus K. Korb, Guido Krain, Vincent Voss, Rona Walter u.a. zu finden sein. Jede Autor lässt sich von einer Grafik Mark Freiers inspirieren … und die sind ziemlich düster. Was nun meinen Beitrag betrifft, lautet der Titel „Von denen, die im Dunkeln kriechen“. Geboten wird für einmal klassischer Horror, wie man ihn eher in den 80er zu lesen bekam. Inhaltlich dreht sich alles um eine kleine Familie, die wie jeden Sommer auch dieses Jahr in die Schweizer Alpen reist, um dort Ferien zu machen. Aber schon am Ortseingang wird mein Protagonist von einem unguten Gefühl übermannt, dass in diesem Sommer etwas nicht mit der Ortschaft stimmt. Er hat recht.

„Türen“ in „Ab 18!“

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Ab 18Wie im letzten März bereits angekündigt, erscheint dieser Tage die von Michael Schmidt herausgegebene Anthologie „Ab 18!“. Wer jetzt Schlüpfriges oder Ultragore erwartet, dürfte allerdings enttäuscht werden, denn der Schwerpunkt liegt auf Geschichten, die psychologische Abgründe mit oft grausamer Ehrlichkeit ausloten. Selbstzweckhafte körperliche Gewaltakte sind also zweitrangig. Die inhaltliche Bandbreite ist gross, was dafür sorgt, dass bestimmt jeder Leser bzw. jede Leserin ein paar Geschichten finden wird, die es wert sind, dass man Zeit mit ihnen verbringt.

Vorerst ist die Antho als E-Book erhältlich, wird dann im Juli im von Erik Schreiber ins Leben gerufene Verlag ‚Saphir im Stahl‘ als hübsches Taschenbuch erscheinen. Vorbestellungen sind selbstverständlich jetzt schon möglich. Und wer weitere Infos sucht, der findet diese auf Michael Schmidt’s Blog ‚Der ErnstFall Michael Schmidt‘.



Inhalt:
Dominik Grittner – Der Glatzkopf, der sich lachend ins Gesicht schoss
Abel Inkun – Die Chaos-Theorie
Sven Klöpping – Totort
Matthias Ramtke – Subjektiv
Erik Hauser – Der geschlossene Kreis
Regina Schleheck – Über sich hinauswachsen
Jürgen Gabelmann – Frank Sinatra
Sven Lenhardt – Antikörper
René Vormschlag – Komplementär
Harald A. Weissen – Türen
Holger Vos – Mikes letztes Date
Wolfram Christian – Meine toten Kunden
Sören Prescher – Auge um Auge
Merlin Thomas – Ungeziefer
Ellen Norten – Leberwurstbrötchen
Angelika Pauly – Robot I.
Karsten Beuchert – Dreizehn
Sascha Lützeler – Verflucht, wer nicht begraben liegt!
Marcel Stawinoga – Die Geschichte des mythischen Füllers

Im Reich der wilden Tiere

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dw4cover500Mit über einem Jahr Verspätung (und das ist noch lange nichts!) erscheint dieser Tage die lang ersehnte und von Alisha Bionda herausgegebene Tier-Anthologie ‚Animals‘ World‘. Darin finden sich – unschwer zu erraten – Kurzgeschichten, die mit animalischen Protagonisten aufwarten. Geboten wird ein breites, immer wieder überraschendes Spektrum phantastischer Geschichten, die unter dem nicht ganz passenden Begriff ‚Fur Fiction‘ zusammengefasst werden; immerhin gibt es ja auch haarlose Tiere wie Fische oder Nacktschnecken.

Und um Fische geht es auch in meinem bescheidenen Beitrag ‚Wir sind dann mal weg‘. Fische, Freundschaft, Familienbande, das Schreiben, Kunst und schliesslich das wichtigste von allem: das Universum! All diese Themen finden sich in der nicht ganz ernsten Story, bei der es mir schwerfiel, an ein Ende zu gelangen. Denn manche Geschichten wollen partout nicht enden, trotzdem müssen wir ihnen einen Abschluss verschaffen. Aber wer weiss, vielleicht werde ich irgendwann zu ihr zurückkehren und sie etwas ausdehnen.

Wer direkt beim Verlag p.machinery bestellt, erhällt die Version der Anthologie, in der die vier Innenillustrationen farbig sind – wer andernorts bestellt, wird diejenige mit den schwarz-weissen Bildern erhalten. Der Inhalt bleibt selbstverständlich der gleiche. Und hier die Tierbändiger …

Inhalt:
Florian Hilleberg – Frauenbewegung
Annika Dick – Der Herr des Dschungels
Margret Schwekendiek – Die Krone der Schöpfung
Guido Krain – Animals’ World
Sören Prescher – Hasenjagd
Sören Prescher – Der Hase und der Bär
Tanja Bern – Verstoßen
Andreas Flögel – Rudis Rudel
Martin Barkawitz – Zwingerbrut
Achim Stößer – Haare
Dave T. Morgan – Gismo
Antje Ippensen – Der Katzenkarfunkelstein
Oliver Kern – Maustage
Harald A. Weissen – Wir sind dann mal weg

„Hypothermie“ in „Zwielicht Classic 7“

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Zwielicht Classic 7Nachdem für eine Weile nicht klar war, wie es um „Zwielicht Classic“ steht, geht Michael Schmidts Reihe jetzt in die lang erwartete siebte Runde – und das einmal mehr mit einer gelungenen Mischung aus Kurzgeschichten und Sachtexten der Genres Horror und dystopische Science Fiction. Vorerst ist die aktuelle Ausgabe als ebook erhältlich, etwas später dieses Jahr dann auch als gedruckte Version. All jenen, die ZC noch nicht kennen, sei gesagt, dass die Reihe Texte vereint, die bereits in anderen Magazinen oder Anthologien erschienen sind. Da Kurzgeschichten leider stets eine kleinere Leserschaft zukommt als etwa Romanen, ist jede zusätzliche Veröffentlichung sprichwörtlich Gold wert – für die Autoren wie auch die Leser. Viele Perlen werden nicht als solche erkannt, ganz einfach weil sie von zu wenigen Personen gelesen werden; Personen, die meist nicht einmal von der Existenz eben jener kürzeren Erzählungen wissen.

Ob durch Reihen wie ZC tatsächliche neue Leser und Fans gewonnen werden können, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Es gibt schliesslich keine verlässliche Möglichkeit, die exakten Auswirkungen zu ermessen. Letzten Endes muss aber auch nicht alles in Zahlen und Geldsummen zusammengefasst werden, denn was wirklich zählt ist die Motivation von Menschen, etwas erschaffen zu wolle, das ihrer Leidenschaft entspringt. Und dieser Leidenschaft entwuchs irgendwann 2010 meine Geschichte „Hypothermie“, die ihre Jungfernfahrt 2012 im „Xun“-Magazin erfuhr. In dieser Dystopie geht es einerseits um Freundschaft (ein immer wieder aufs Neue faszinierendes Thema, wie ich finde), andererseit um Wettkämpfe unter Telepathen. Eigenartigerweise stellen solche übernatürlichen Fähigkeiten bis heute nicht mehr als ein Subgenre innerhalb von Science Fiction und Horror dar, das stets etwas stiefmütterlich behandelt wird, obwohl sich ungeahnte Abgründe auftun (man denke nur mal an Kings ‚Feuerkind‘ oder ‚Dead Zone‘). Lustig ist auch mein Beitrag nicht, trotzdem wünsche ich wie immer viel Spass beim Lesen!

Inhalt:
Norbert Lütke – In Ewigkeit Amen (Story / 2013)
Malte S. Sembten – Der Blutfalter (Story / 1996)
Christian Baier – Sättigung (Story / 2012)
Andreas Gruber – Ristorante Mystico (Story / 2006)
Christian Weis – Die andere Seite (Story / 2009)
Wolfgang Breitkopf – Geisterbahn (Story / 2012)
Harald A. Weissen – Hypothermie (Story / 2012)
Arthur Gordon Wolf – Opus Carnis (Story / 1994
Achim Hildebrand – Verneige dich, ich bin der Kaiser der Träume (Artikel / 2006)
Eric Hantsch –  Aus dem vergessenen Bücherregal (Artikel)