„Die Grüne Muse“ ist nach Jahren der Vorbereitung gelandet

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‚Was lange währt, wird endlich gut‘ – ich habe keine Ahnung, ob Herausgeberin Alisha Bionda das von Anfang an so geplant hat oder ob andere Gründe den doch sehr langen Entstehungsprozess beeinflussten. Wie auch immer … auf jeden Fall ist „Die Grüne Muse“ in seiner ganzen erzählerischen Pracht jetzt endlich im Fabylon Verlag erschienen und in jedem gut sortierten Buchladen oder online erhältlich. Über das Cover kann man sich streiten; einerseits passt es zum Thema der Antho, meiner Meinung nach aber überhaupt nicht zum tatsächlich gedruckten Inhalt. Es spricht ganz einfach das falsche Publikum an, denn das Cover deutet auf kindlichen, mädchenhaften Feenquatsch hin (sorry, ihr unbelehrbaren Feenfans, Feensammler, Feenjäger und Feenfetischisten da draussen), ist es aber nicht. Überhaupt nicht! Die Anthologie ist eindeutig an Erwachsene gerichtet, sie ist abwechslungsreich und angefüllt mit von zu viel Absinth erzeugten, oft grimmigen Einfällen für den lesehungrigen Phantastik-Liebhaber.

Und dies erzählt uns der Buchrücken:
„Er ist legendär – Absinth! Im 18. Jahrhundert in der Schweiz zum ersten Mal als Kräuter-Heilelixier hergestellt, erfreute sich das zumeist grüne Getränk mit bis zu 85 Volumenprozent vor allem bei Dichtern und Malern des 19. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Ab 1915 wurde Absinth für viele Jahrzehnte verboten – und erst 1998 wieder für den Konsum freigegeben.

Anlass genug, dem Absinth eine gehaltvolle, hochprozentige Anthologie zu widmen. In 13 wermutgeschwängerten Geschichten erleben wir Edgar Allan Poe, Henri de Toulouse-Lautrec, Carlo Collodi, Paul Gauguin und weitere ebenso berühmte wie legendäre Künstler auf den Spuren der fée verte.

Umrahmt werden die Erzählungen von klassischen und erlesenen Rezepten zum weiteren Genuss – oder zur Abrundung schon während des Lesens!“

Inhalt Geschichten:
Katja Göddemeyer – Cros an Mars
Arne Kilian – Nimmermehr
Guido Krain – Das Harfenmädchen
Vincent Voss – Auf grünen Schwingen durch die Nacht
Arthur Gordon Wolf – Die kreischenden Harmonien des Rik van Weyden
Marc-Alastor E.-E. – Triumph
Dave T. Morgan – Der weisse Anubis
Torsten Scheib – Im Zirkel der Wonnen
Aino Laos – Der Anfang vom Ende
Nicolaus Equiamicus – Die Marquise d’Auvergne
Harald A. Weissen – Träumen im Innern eines Walfischs
Sören Prescher – Der Mann mit dem geheimen Erkennungszeichen
Lothar Nietsch – Unvergessen

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