„Hypothermie“ in „Zwielicht Classic 7“

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Zwielicht Classic 7Nachdem für eine Weile nicht klar war, wie es um „Zwielicht Classic“ steht, geht Michael Schmidts Reihe jetzt in die lang erwartete siebte Runde – und das einmal mehr mit einer gelungenen Mischung aus Kurzgeschichten und Sachtexten der Genres Horror und dystopische Science Fiction. Vorerst ist die aktuelle Ausgabe als ebook erhältlich, etwas später dieses Jahr dann auch als gedruckte Version. All jenen, die ZC noch nicht kennen, sei gesagt, dass die Reihe Texte vereint, die bereits in anderen Magazinen oder Anthologien erschienen sind. Da Kurzgeschichten leider stets eine kleinere Leserschaft zukommt als etwa Romanen, ist jede zusätzliche Veröffentlichung sprichwörtlich Gold wert – für die Autoren wie auch die Leser. Viele Perlen werden nicht als solche erkannt, ganz einfach weil sie von zu wenigen Personen gelesen werden; Personen, die meist nicht einmal von der Existenz eben jener kürzeren Erzählungen wissen.

Ob durch Reihen wie ZC tatsächliche neue Leser und Fans gewonnen werden können, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Es gibt schliesslich keine verlässliche Möglichkeit, die exakten Auswirkungen zu ermessen. Letzten Endes muss aber auch nicht alles in Zahlen und Geldsummen zusammengefasst werden, denn was wirklich zählt ist die Motivation von Menschen, etwas erschaffen zu wolle, das ihrer Leidenschaft entspringt. Und dieser Leidenschaft entwuchs irgendwann 2010 meine Geschichte „Hypothermie“, die ihre Jungfernfahrt 2012 im „Xun“-Magazin erfuhr. In dieser Dystopie geht es einerseits um Freundschaft (ein immer wieder aufs Neue faszinierendes Thema, wie ich finde), andererseit um Wettkämpfe unter Telepathen. Eigenartigerweise stellen solche übernatürlichen Fähigkeiten bis heute nicht mehr als ein Subgenre innerhalb von Science Fiction und Horror dar, das stets etwas stiefmütterlich behandelt wird, obwohl sich ungeahnte Abgründe auftun (man denke nur mal an Kings ‚Feuerkind‘ oder ‚Dead Zone‘). Lustig ist auch mein Beitrag nicht, trotzdem wünsche ich wie immer viel Spass beim Lesen!

Inhalt:
Norbert Lütke – In Ewigkeit Amen (Story / 2013)
Malte S. Sembten – Der Blutfalter (Story / 1996)
Christian Baier – Sättigung (Story / 2012)
Andreas Gruber – Ristorante Mystico (Story / 2006)
Christian Weis – Die andere Seite (Story / 2009)
Wolfgang Breitkopf – Geisterbahn (Story / 2012)
Harald A. Weissen – Hypothermie (Story / 2012)
Arthur Gordon Wolf – Opus Carnis (Story / 1994
Achim Hildebrand – Verneige dich, ich bin der Kaiser der Träume (Artikel / 2006)
Eric Hantsch –  Aus dem vergessenen Bücherregal (Artikel)

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