NIFFF 2014

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Wie jedes Jahr reiste ich auch 2014 wieder mit Freunden nach Neuchâtel, dieser am Neuenburgersee gelegenen Stadt, die um so vieles ruhiger ist als das hektische Zürich. Weniger Menschen beleben hier die Strassen, weniger Lärm erfüllt die Luft. Eine Gemächlichkeit liegt über allem – Menschen und mediterran anmutende Gebäude in Hafennähe -, die zuweilen fast unnatürlich wirkt. Ja, hier könnte ich leben, wenn ich nur besser Französisch sprechen würde, aber es geht auch so. Mittels Deutsch, Englisch und einiger in der Schule gelernten Brocken Französisch schlagen ich und meine drei Kumpels uns tapfer durch, bekommen unsere Zimmer im Hotel, bestellen Pizzen, Thaifood, tonnenweise Crêpes und natürlich den begehrten Festivalpass.

Wer es nicht kennt: NIFFF steht für ‚NEUCHÂTEL INTERNATIONAL FANTASTIC FILM FESTIVAL‘. Seit dem Jahr 2000 wird dieser cineastische Anlass jährlich durchgeführt (mit Ausnahme von 2001) und bietet jedes Mal eine interessante wie gelungene Mischung aus Horror, SF, Fantasy und asiatischem Kino, wobei hin und wieder auch Filme gezeigt werden, die keiner der genannten Kategorien zugeschrieben werden können. Hier wird alles andere als öder Hollywood-Mainstream gezeigt, und das zuweilen ein Jahr vor Veröffentlichungen im regulären Kino oder auf DVD, bzw. Blu Ray. Während acht Tagen sahen wir 23 Filme, für mehr reichte die Zeit leider nicht aus, aber auch so gab es wieder Hervorragendes zu sehen. Freuen könnt ihr euch vor allem auf die Horror-Komödie ‚What we do in the shadows‘, eine Pseudo-Dokumentation über eine Gruppe Vampire. Ein ausgezeichnetes Drehbuch, eine wunderschöne Ausstattung, grossartige Dialoge und Schauspieler, die förmlich in ihren Rollen aufblühen, zeichnen den Film aus. Er erhielt verdientermassen den Publikumspreis, was auch gar nicht weiter verwundert. Auf alle weiteren Filme hier einzugehen wäre ein sinnloses Unterfangen und würde jeden Rahmen sprengen, aber der geneigte Phantastik-Fan kann sich auf der Homepage des NIFFF alle Infos und Trailer besorgen. Zudem bietet ein übersichtliches Archiv die Möglichkeit, Einblick in die Screenings vergangener Jahre zu erhalten.

NIFFF-Homepage.

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